{"id":4733,"date":"2014-10-21T12:59:00","date_gmt":"2014-10-21T10:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/?p=4733"},"modified":"2026-08-05T09:39:51","modified_gmt":"2026-08-05T07:39:51","slug":"die-schoensten-ehemaligen-deutschen-heilstaetten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/lostplaces\/health\/die-schoensten-ehemaligen-deutschen-heilstaetten\/","title":{"rendered":"Die sch\u00f6nsten, ehemaligen deutschen Heilst\u00e4tten"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Freunde der Architektur sind sie zweifelsohne Perlen der Schaffenskraft: Ehemalige Heilst\u00e4tten und Sanatorien in der Bundesrepublik. Zahlreiche Geb\u00e4ude sind seit Jahren verlassen und bis auf die kunstvolle H\u00fclle ist nicht mehr viel \u00fcbrig geblieben. Was der Mensch seit der Aufgabe nicht zerst\u00f6ren konnte, holt sich die Natur St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck wieder zur\u00fcck. Dabei entstehen teilweise sehr surreale Motive, die kombiniert mit dem Verfall nicht nur Fotografen in den Bann ziehen. Architektonisch sehenswerte Anbauten und Verzierungen diverser Baustile, endlos lange Flure, kunstvoll gestaltete T\u00fcren sowie Fensterfronten und gro\u00dfz\u00fcgige R\u00e4umlichkeiten sind nur einige der Gegebenheiten vor Ort. Die Lage in abgelegener Gegend und atemberaubender Natur ist h\u00e4ufig das T\u00fcpfelchen auf dem besagten I.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einen Gro\u00dfteil der ehemaligen Heilst\u00e4tten und Sanatorien findet man noch heute in Ostdeutschland, aber auch sonst gibt es in der Republik einige anmutende Bauten zu bestaunen, die auf ihr Schicksal warten. Zu ativen Zeiten nutzte man jene zur Behandlung von Lungenkrankheiten, in den Kriegen als Lazarette und sp\u00e4ter als Senioren- oder Kinderheime, als Auffangstationen oder schlichtweg als Krankenh\u00e4user. rottenplaces hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Geb\u00e4uden dieser Art dokumentiert. Eine kleine Auswahl der sch\u00f6nsten ehemaligen Heilst\u00e4tten und Sanatorien finden Sie hier im Artikel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Albrechtshaus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/albrechtshaus_stiege_harz.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4734\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/albrechtshaus_stiege_harz.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/albrechtshaus_stiege_harz-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/albrechtshaus_stiege_harz-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Albrechtshaus ist eine ehemalige Lungenheilst\u00e4tte im Selketal, die ab 1894 durch die Landesversicherungsanstalt Braunschweig geplant und errichtet worden war. Sie gilt als eine der gr\u00f6\u00dften, ehemaligen Klinikkomplexe im Harz. Am 19. Juni 1897 wurde das Albrechtshaus als Lungenheilst\u00e4tte f\u00fcr zun\u00e4chst 40 m\u00e4nnliche Patienten seiner Bestimmung \u00fcbergeben. In den Morgenstunden des 22. August 2013 kam es zu einem Gro\u00dfbrand im Albrechtshaus. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen bereits mehrere Geb\u00e4udeteile in Flammen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Beelitz Heilst\u00e4tten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/beelitz_heilstaetten_bb.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4735\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/beelitz_heilstaetten_bb.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/beelitz_heilstaetten_bb-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/beelitz_heilstaetten_bb-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zwischen 1898 und 1930 errichteten Arbeiter-Lungenheilst\u00e4tten Beelitz-Heilst\u00e4tten bilden einen der gr\u00f6\u00dften Krankenhauskomplexe im Berliner Umland. Es ist ein denkmalgesch\u00fctztes Ensemble von 60 Geb\u00e4uden auf einer Gesamtfl\u00e4che von ca. 200 ha. In zwei Bereichen n\u00f6rdlich der Bahnlinie entstanden die Lungenheilst\u00e4tten, in den beiden s\u00fcdlich gelegenen Bereichen die Sanatorien zur Behandlung nicht ansteckender Krankheiten. Die Bereiche waren jeweils nach Geschlechtern getrennt: westlich der Landstra\u00dfe die Frauen-Heilst\u00e4tten und -Sanatorien, \u00f6stlich derselben die M\u00e4nner-Heilst\u00e4tten und -Sanatorien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Heilst\u00e4tte Grabowsee<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/heilstaette_grabowsee_bb.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4736\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/heilstaette_grabowsee_bb.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/heilstaette_grabowsee_bb-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/heilstaette_grabowsee_bb-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ehemalige Heilst\u00e4tte am Grabowsee in Brandenburg war die erste Heilst\u00e4tte f\u00fcr Lungentuberkulose in Norddeutschland und wurde 1896 vom Deutschen Roten Kreuz gegr\u00fcndet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von 1945 bis 1995 als Baracke und Lazarett genutzt. Seit einigen Jahren setzt sich der Kids Globe e. V., unter der Schirmherrschaft von Altbundespr\u00e4sident Roman Herzog, f\u00fcr den Wiederaufbau der alten Geb\u00e4ude und die Einrichtung einer Internationalen Akademie f\u00fcr Kinder und Jugendliche auf dem Gel\u00e4nde ein. Das Gel\u00e4nde ist heute eine beliebte Kulisse f\u00fcr Film und Fotografie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Heilanstalten Hohenlychen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/heilanstalten_hohenlychen_bb.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4737\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/heilanstalten_hohenlychen_bb.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/heilanstalten_hohenlychen_bb-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/heilanstalten_hohenlychen_bb-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Entdeckung des Tuberkulosebazillus und der von \u00c4rzten entwickelten Behandlung zur Bek\u00e4mpfung der Infektion, welche viel Sonnenlicht, saubere Luft, eine ausgewogene Ern\u00e4hrung und ausreichend Bewegung voraussetzte, erwarb Gotthold Pannwitz im Jahre 1902 \u00fcber zehn Morgen Land von der Stadt Lychen und lie\u00df dort eine Kinderheilst\u00e4tte bauen. Diese Heilanstalten wurden zum gr\u00f6\u00dften Teil aus Spenden finanziert und vom Deutschen Roten Kreuz unterhalten. Sp\u00e4ter wurden die Heilanstalten auch Reichssportsanatorium. W\u00e4hrend des Naziregimes fand hier eines der dunkelsten Kapitel statt: Menschenversuche.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Johanniter Heilst\u00e4tte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/johanniter_heilstaette_harz.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4738\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/johanniter_heilstaette_harz.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/johanniter_heilstaette_harz-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/johanniter_heilstaette_harz-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch das Januarkapitel des Johanniterordens 1899 wurde der Bau einer Lungenheilst\u00e4tte beschlossen. Es sollte eine zeitgem\u00e4\u00dfe Lungenheilst\u00e4tte f\u00fcr 60 weibliche Kranke entstehen. Als Bauplatz wurde der S\u00fcdhang des Gipfelplateaus des 562 m hohen Ochsenberges ausgew\u00e4hlt \u2013 einsam inmitten eines dichten Fichtenwaldes. Insbesondere die klimatischen Verh\u00e4ltnisse des Ortes gaben den Ausschlag. Das Geb\u00e4ude wurde in sehr massiver Bauweise erstellt. Die Mauern bis zum dritten Geschoss wurden in Granit ausgef\u00fchrt. Das Geb\u00e4ude gliederte sich in zwei gleichf\u00f6rmige Au\u00dfengeb\u00e4ude und in einen Zentralbau, der in seinem Obergeschoss eine Kirche enthielt, auf die auch seine \u00e4u\u00dfere Bauform durch Chor und Glockenturm hinwies.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Milbitzer Heilanstalten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/milbitzer_heilstaette_thu.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4739\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/milbitzer_heilstaette_thu.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/milbitzer_heilstaette_thu-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/milbitzer_heilstaette_thu-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1899 er\u00f6ffnete die Heilanstalt als Land-Bezirkskrankenhaus. Im Beisein des Erbprinz Reu\u00df j.L., des F\u00fcrstlichen Ministeriums und weiterer Honoratioren wurde das Land-Bezirkskrankenhaus feierlich er\u00f6ffnet. 1927 erfolgte eine grundlegende Erweiterung des Komplexes. 1940 firmierten die Heilanstalt als Reservelazarett und war mit durchschnittlich 150 Kriegsverletzten belegt. Die Heilanstalt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg (1945) durch die sowjetische Armee als Milit\u00e4rkrankenhaus der GUS-Streitkr\u00e4fte bis 1990 genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Sanatorium Schwarzeck<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sanatorium_schwarzeck_harz.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4740\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sanatorium_schwarzeck_harz.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sanatorium_schwarzeck_harz-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sanatorium_schwarzeck_harz-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dr. Paul Wiedeburg gr\u00fcndete zusammen mit Dr. Karl Schulze 1901 das \u201cTh\u00fcringer Waldsanatorium Schwarzeck\u201d in Bad Blankenburg. Zun\u00e4chst befanden sich dort vier Villen, das Schweizerhaus, die Turmvilla und zwei Gartenh\u00e4user, 1905 er\u00f6ffnete man einen Erweiterungsbau, das neue Kurhaus. Architekt der Erweiterungsbauten war Ernst Rossius Rhyn, dessen architektonische F\u00e4higkeiten bei Schwarzeck von Felix Lorenz als \u201cgr\u00f6ssten Werke\u201d bezeichnet wurden. Weitere Anbauten folgten in den sp\u00e4teren Jahren. Im Jahr 1947 wurde aus dem Sanatorium Schwarzeck eine SED-Parteischule in verschiedenen Formen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Sanatorium Sonnenfels<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sanatorium_sonnenfels_harz.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4741\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sanatorium_sonnenfels_harz.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sanatorium_sonnenfels_harz-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sanatorium_sonnenfels_harz-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Elisabeth Teichgr\u00e4ber er\u00f6ffnet im Jahr 1899 ein Erholungshaus in S\u00fclzhayn, dieses wird 1900 stattlich konzessioniert und unter dem Namen Sanatorium \u201cWaldhaus\u201d gef\u00fchrt. Der Heilst\u00e4ttenbetrieb verteilte sich auf zwei Geb\u00e4ude, dem eigentlichen Sanatorium \u2013 von den Einwohnern als \u201cHaupthaus\u201d bezeichnet \u2013 und das Anwesen an der heutigen Dr.-Kremser-Stra\u00dfe 74 als so genannter \u201cAppendix\u201d. Sp\u00e4ter wurde aus dem Anwesen das Sanatorium \u201eSonnenfels\u201c. 1945 wurde das Sanatorium nach der Befreiung des Konzentrationslagers \u201cMittelbau-Dora\u201d mit ehemaligen KZ-H\u00e4ftlingen belegt und nach deren R\u00fcckf\u00fchrung in die Heimat ging das Sanatorium in den Besitz der VVN-Heimst\u00e4tten \u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Sophienheilst\u00e4tte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sophienheilstaette_muenchen_badberka.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4742\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sophienheilstaette_muenchen_badberka.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sophienheilstaette_muenchen_badberka-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sophienheilstaette_muenchen_badberka-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Tuberkuloseheilst\u00e4tte \u201cSophienheilst\u00e4tte in M\u00fcnchen wurde 1898 ihrer Bestimmung \u00fcbergeben. Sie erhielt ihren Namen nach der verstorbenen Gro\u00dfherzogin. Die Sophienheilst\u00e4tte war eine Einrichtung des patriotischen Institutes der Frauenvereine f\u00fcr das Gro\u00dfherzogtum Sachsen-Weimar in Vereinbarung mit der Th\u00fcringischen Alters- und Invalidenversicherung. Sie hatte den Charakter einer Volksheilst\u00e4tte. 1925 entwickelt man die Sophienheilst\u00e4tte zu einer thoraxchirurgischen Klinik und stattet diese mit leistungsstarken R\u00f6ntgenapparaten und modernen medizinischen Ger\u00e4ten aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Veramedklinik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/veramedklinik_sauerland.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4743\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/veramedklinik_sauerland.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/veramedklinik_sauerland-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/veramedklinik_sauerland-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor rund 30 Jahren wurde aus dem ehemaligen Knappschaftskrankenhaus die Veramedklinik. Idyllisch und in malerischer Natur gelegen, diente die Klinik bis zu Schlie\u00dfung zur Behandlung krebskranker Patienten, genauer zur Tumorbehandlung. Ende 2009 wurde die Klinik nach einem Insolvenzverfahren \u201cabgewickelt\u201d. Deutschlandweite Beachtung erhielt die Klinik durch den s.g. \u201ePatientenaktenskandal\u201c, in der frei zug\u00e4nglichen Klink waren s\u00e4mtliche Krankenakten ungesichert zur\u00fcckgelassen worden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Sanatorium Waldhaus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sanatorium_waldhaus_harz.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4744\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sanatorium_waldhaus_harz.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sanatorium_waldhaus_harz-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/sanatorium_waldhaus_harz-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ehemalige Sanatorium \u201cWaldhaus\u201d wurde in den Jahren 1898-1899 als Erholungshaus erbaut und im selben Jahr er\u00f6ffnet. 1902-1903 wurde das Geb\u00e4ude erweitert, wie auch in den Jahren 1906-1907 und 1914. Die Bettenzahl konnte so von 32 im Jahr 1903 auf 65 Betten in 1908 und 90 Betten im Jahr 1932 erh\u00f6ht werden. 1921 wechselte der Besitzer und 1922 wurde das Geb\u00e4ude in Kinderheilst\u00e4tte \u201cHolstein\u201d umbenannt. Diesen Namen trug die Heilst\u00e4tte bis in das Jahr 1925. Noch im selben Jahr \u00fcbernahm das Objekt die Hansestadt Hamburg und benannte dieses in Hamburgische Kinderheilst\u00e4tte um.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Elisabeth Sanatorium<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"536\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Sanatorium-Elisabeth.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4745\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Sanatorium-Elisabeth.jpg 800w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Sanatorium-Elisabeth-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Sanatorium-Elisabeth-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das einstige \u201eElisabeth-Sanatorium\u201c konnte inzwischen hundertj\u00e4hriges Bestehen feiern. Die Baulichkeiten auf dem weiten Waldgel\u00e4nde waren zwischen 1912 und 1914 f\u00fcr den Arzt Walter Freimuth und dessen Ehefrau Elisabeth errichtet worden und dienten als Lungenklinik. Zuletzt war in dem staatlichen Geb\u00e4ude eine Hautklinik eingerichtet, doch seit 1994 steht das Haus leer. Vor zehn Jahren wurde das Anwesen der j\u00fcdischen Familie zur\u00fcckgegeben, heute geh\u00f6rt es der in den USA lebenden Ursula Freimuth.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Schwarzwaldklinik Bad Rippoldsau<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/schwarzwaldklinik_bad_lippoldsau.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4746\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/schwarzwaldklinik_bad_lippoldsau.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/schwarzwaldklinik_bad_lippoldsau-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/schwarzwaldklinik_bad_lippoldsau-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei diesem Objekt handelt es sich nicht um die ber\u00fchmte Schwarzwaldklinik aus der gleichnamigen Fernsehserie aus den 80er Jahren. Die Klinik bzw. das Klinikareal liegt im traditionsreichen badischen Kurort Bad Rippoldsau mit dem h\u00f6chstgelegenen Mineral- und Moorbad des Schwarzwaldes, und gilt als ein idealer Ort zur Rehabilitation, war weltber\u00fchmt f\u00fcr seine reine klare Luft sowie die nat\u00fcrlichen Heilquellen und seine wundersch\u00f6ne Landschaft mit dichten W\u00e4ldern, klaren Seen und sanften H\u00fcgeln. Seit 2012 stand die Klinik leer. Und mit ihr auch die beiden anderen Geb\u00e4ude, die Jugendstilvilla Sonnenberg und ein Bungalow, der die Verwaltung der Klinik beheimatete. In j\u00fcngerer Vergangenheit hatte das Ensemble mit diversen Problemen zu k\u00e4mpfen. Eine nicht ausreichende Belegung und hohe Verbindlichkeiten dr\u00fcckten das traditionsreiche Haus in eine Schieflage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Kreispflegeheim Freital<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kreispflegeheim_freital.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4747\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kreispflegeheim_freital.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kreispflegeheim_freital-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/kreispflegeheim_freital-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1882 gr\u00fcndete das K\u00f6niglich-S\u00e4chsische Ministerium auf heutigem Grund in der s\u00e4chsischen Gro\u00dfen Kreisstadt Freital unmittelbar am Wei\u00dfiger Wald eine Anstalt f\u00fcr \u201eArbeitsscheue\u201c um diese behandelnd zu \u201ekorrigieren\u201c. \u00dcber die Jahre wandelte sich die Bezirksanstalt zu einem Pflegeheim, zur Behandlung von Suchtkranken, Menschen mit psychischen St\u00f6rungen und Versehrten. W\u00e4hrend der beiden Weltkriege diente die Anstalt als Lazarett, zur Behandlung verwundeter Soldaten. Zu DDR-Zeiten firmierte das Ensemble als Kreispflegeheim, dessen Ausl\u00f6sung in den Jahren 1988 bis 1992 vollzogen wurde. Eigent\u00fcmerin des Areals war bis zuletzt die Freitaler Projektentwicklung mbH (FPE).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Landesanstalt Teupitz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/landesirrenanstalt_teupitz_bb.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4748\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/landesirrenanstalt_teupitz_bb.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/landesirrenanstalt_teupitz_bb-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/landesirrenanstalt_teupitz_bb-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Landesanstalt Teupitz im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg wurde in den Jahren 1905 bis 1908 als Heil- und Pflegeanstalt errichtet. Die Anstalt wurde unter der Leitung des Architekten Theodor Goecke und bot mit einem Lazarett Platz f\u00fcr 1.050 Kranke. Au\u00dferdem verf\u00fcgte das Gel\u00e4nde \u00fcber einer Pension\u00e4rs-Anstalt f\u00fcr weitere 150 Personen. Hinzu kamen Verwaltungs- und K\u00fcchengeb\u00e4ude, ein Maschinenhaus mit Werkst\u00e4tten, ein Landwirtschaftshof sowie gro\u00dfz\u00fcgig angelegte G\u00e4rten. Im Ersten Weltkrieg wurden hier Verwundete behandelt. Auf dem Gel\u00e4nde des Reservelazaretts entstand auch ein etwa 50 Meter hoher Schornstein mit einer Aussichtsplattform sowie 1917 eine Friedhofskapelle, die der Kirchemaler Robert Sandfort ausmalte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Auguste-Viktoria-Klinik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/auguste_viktoria_klinik_nrw.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4749\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/auguste_viktoria_klinik_nrw.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/auguste_viktoria_klinik_nrw-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/auguste_viktoria_klinik_nrw-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ehemalige unter dem Namen Auguste-Viktoria-Stift gegr\u00fcndete Volksheilst\u00e4tte im heilklimatischen Kurort Bad Lippspringe blickt auf eine wechselhafte Vergangenheit zur\u00fcck. Nach dem Besuch der Kaiserin Auguste Viktoria 1897 in Bielefeld wurden von Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen Spendengelder gesammelt, mit dem Zweck, eine \u201eVolksheilst\u00e4tte\u201c zu errichten. Dabei fiel die Wahl schon fr\u00fch auf Bad Lippspringe. Beg\u00fcnstigt wurde die Situation damit, dass in der Stadt bereits Lungenfach\u00e4rzte arbeiteten und 55,5 Morgen Erbbaurecht f\u00fcr diesen Zweck gestiftet wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Knappschaftsheilst\u00e4tte S\u00fclzhayn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/steierbergklinik_harz.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4751\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/steierbergklinik_harz.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/steierbergklinik_harz-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/steierbergklinik_harz-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ehemalige Knappschafts-Heilst\u00e4tte in S\u00fclzhayn wurde zwischen 1896 und 1898 als Lungenheilst\u00e4tte f\u00fcr Bergleute errichtet und entwickelte sich schnell zu einer bedeutenden medizinischen Einrichtung im S\u00fcdharz. W\u00e4hrend der Weltkriege diente das Geb\u00e4ude zeitweise als Lazarett, nach 1945 nutzte zun\u00e4chst die sowjetische Armee das Areal. Sp\u00e4ter wurde die Klinik zu einem Rehabilitationszentrum f\u00fcr Querschnittgel\u00e4hmte umgebaut und blieb bis nach der deutschen Wiedervereinigung in Betrieb. Mit der Er\u00f6ffnung einer modernen Nachfolgeklinik endete 1997 die Nutzung des historischen Geb\u00e4udekomplexes endg\u00fcltig. Seitdem stehen die Geb\u00e4ude leer und verfallen zusehends. Sturmsch\u00e4den und jahrelanger Leerstand f\u00fchrten dazu, dass Teile der Anlage 2019 abgerissen werden mussten. Eine neue Nutzung oder Investoren f\u00fcr das traditionsreiche Areal konnten bislang nicht gefunden werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Volksheilst\u00e4tte Carolagr\u00fcn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"603\" src=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/volksheilstaette_carolagruen_sn6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4963\" srcset=\"https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/volksheilstaette_carolagruen_sn6.jpg 900w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/volksheilstaette_carolagruen_sn6-300x201.jpg 300w, https:\/\/rottenplaces.de\/rpweb\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/volksheilstaette_carolagruen_sn6-768x515.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mitten in den ausgedehnten W\u00e4ldern des Vogtlands, s\u00fcd\u00f6stlich von Schnarrtanne und heute zur Stadt Auerbach\/Vogtland geh\u00f6rend, liegt das ehemalige Klinikareal Carolagr\u00fcn. Einst galt die idyllisch gelegene Lungenheilst\u00e4tte als eine der bedeutendsten Einrichtungen zur Behandlung von Tuberkulose in Sachsen. Heute stehen die denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4ude seit vielen Jahren leer und warten vergeblich auf eine neue Zukunft. Gemeinsam mit den Heilst\u00e4tten in Bad Reiboldsgr\u00fcn und Albertsberg bildete Carolagr\u00fcn bis in die 1960er Jahre eines der wichtigsten Zentren f\u00fcr die Behandlung von Lungen- und Tuberkuloseerkrankungen im Freistaat Sachsen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Freunde der Architektur sind sie zweifelsohne Perlen der Schaffenskraft: Ehemalige Heilst\u00e4tten und Sanatorien in der Bundesrepublik. 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